18.04.2026

Neu als Pfarrer:in? So startest du in 15 Minuten mit der KonfiApp

Die KonfiApp ist schnell eingerichtet – dieser Schnellstart-Guide zeigt, wie Pfarrerinnen und Pfarrer in wenigen Schritten ihre erste Konfi-Gruppe anlegen und loslegen können.

Neue Software einzuführen ist in der Regel mit einem gewissen Aufwand verbunden: Einarbeitung, Einrichtung, das Erklären an andere. KonfiApp ist bewusst so gebaut, dass dieser Aufwand so klein wie möglich ist. Wer die App noch nicht kennt, kann in einer Viertelstunde ein gutes Bild davon bekommen – und bei Bedarf direkt loslegen.

Dieser Leitfaden führt durch den Einstieg.

Schritt 0: Erst die Demo, dann der Einstieg

Bevor irgendein Account erstellt wird: KonfiApp bietet eine öffentliche Demo, in der alle Funktionen vollständig getestet werden können. Die Zugangsdaten sind auf konfiapp.de/demo veröffentlicht, die Daten werden täglich zurückgesetzt.

Das ist der sinnvollste erste Schritt. Die Demo zeigt die Verwaltungsoberfläche, die App aus Konfi-Sicht und das Elternportal – alles parallel nutzbar. Wer danach weiß, was KonfiApp kann und wie es sich anfühlt, trifft eine fundierte Entscheidung.

Schritt 1: Gemeinde anlegen und Testphase starten

Nach der Demo kann direkt eine eigene Testinstanz gestartet werden. Dafür wird eine E-Mail-Adresse benötigt, weiter nichts. Die Testphase ist kostenlos, alle Funktionen stehen zur Verfügung, und vor Ablauf kommt eine Erinnerungsmail – ohne automatischer Übergang in ein kostenpflichtiges Abo.

Bei der Einrichtung wird zunächst die Gemeinde angelegt: Name, Landeskirche, Kontaktdaten. Das dauert zwei Minuten.

Schritt 2: Erste Konfi-Gruppe erstellen

Unter dem Menüpunkt „Gruppen" wird eine neue Gruppe angelegt. Hier gibt man einen Namen an (typischerweise den Jahrgang, z.B. „Konfis 2025/26") und legt fest, welche Module für diese Gruppe aktiv sein sollen: Punkte-System ja oder nein, Elternbereich ja oder nein, Lerntexte ja oder nein.

Diese Entscheidungen lassen sich später jederzeit ändern. Einfach mit einer Grundkonfiguration starten und dann anpassen.

Schritt 3: Konfis einladen

Über die Verwaltungsoberfläche können Konfis entweder einzeln per E-Mail eingeladen oder mit einem Einladungslink oder -code eingetragen werden. Die Konfis erhalten eine E-Mail mit einem Link zur App und zur Registrierung.

Tipp: Den Eltern gleichzeitig einen eigenen Einladungslink schicken, damit sie den Elternbereich von Anfang an parallel einrichten können. Das spart eine Extra-Runde im Herbst.

Schritt 4: Erste Veranstaltung anlegen

Unter „Veranstaltungen" eine neue Veranstaltung erstellen: Name, Datum, Uhrzeit, Ort, Beschreibung. Optional: Punkte vergeben, die Konfis beim Scannen des QR-Codes erhalten.

Den QR-Code für die Veranstaltung kann man direkt ausdrucken oder auf einem Bildschirm anzeigen. Beim ersten Gottesdienst oder der ersten Unterrichtseinheit einfach ausprobieren: Konfis scannen, Anwesenheit ist gespeichert, fertig.

Schritt 5: Kommunikation einrichten

Unter „Ankündigungen" können Nachrichten an Konfis, an Eltern oder an beide gleichzeitig geschickt werden. Für den Start reicht eine kurze Willkommensnachricht – damit Konfis und Eltern sehen, dass die App aktiv ist und sich lohnt zu öffnen.

Wer mehr Mitarbeitende einbinden möchte – Teamer, Küster, weitere Pfarrerinnen – kann diese unter „Mitarbeiter" einladen und mit entsprechenden Berechtigungen ausstatten.

Was danach kommt

Nach diesen fünf Schritten ist KonfiApp betriebsbereit. Was man dann schrittweise hinzufügen kann:

  • Lerntexte und Konfirmationssprüche für die Gruppe hinterlegen
  • Kurs-Module für Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl einrichten
  • Umfragen erstellen, um Feedback einzuholen oder Terminoptionen abzufragen
  • Das DSGVO-Tool kennenlernen, um bei Datenschutzanfragen vorbereitet zu sein

Der Entwickler von KonfiApp ist per E-Mail erreichbar und reagiert auf Fragen. Wer bei der Einrichtung nicht weiterkommt, bekommt direkte Hilfe – kein Ticket-System, kein Warteschleifen-Support.

Der beste Zeitpunkt zum Starten ist vor dem neuen Konfijahr – damit die Einrichtung in Ruhe passieren kann, ohne dass schon zwanzig Jugendliche auf Antworten warten.