Worum geht es?
Ein Ranking zeigt, wer vorne liegt. Das spornt an – kann aber auch beschämen. So nutzen Sie es fair und rechtskonform.

Einstellungen in der Verwaltung
- Öffnen Sie die Einstellungen zu Ranking (bzw. Punkte/Level-Bereich).
- Legen Sie fest: öffentliches Ranking (alle sehen alle) oder persönliche Platzierung (jeder sieht nur seinen eigenen Rang).
- Empfehlung für Konfi-Gruppen: nur eigene Platzierung plus Top-3 ohne Punkte. Motivation ohne Bloßstellung.
- Ranking jederzeit abschaltbar – zum Beispiel in sensiblen Phasen.
Fairness-Regeln
- Niemals Letzte bloßstellen: Wer unten steht, braucht Ermutigung, kein Publikum.
- Anstrengung vor Ergebnis: Ergänzen Sie das Ranking durch Abzeichen für Einsatz, Hilfsbereitschaft und Verbesserung.
- Gruppen statt Einzelne vergleichen: Jahrgangs-Duelle („Gruppe Nord vs. Gruppe Süd im Gottesdienstbesuch") motivieren, ohne Einzelne bloßzustellen.
- Ausstieg ermöglichen: Wer nicht gerankt werden will, kann widersprechen – respektieren Sie das kommentarlos.
Datenschutz: Was Sie wissen müssen
- Rankings zeigen personenbezogene Leistungsdaten von Minderjährigen. Rechtsgrundlage und Einwilligungen müssen stimmen – siehe Datenschutz.
- Keine öffentlichen Rankings außerhalb der App (Website, Schaukasten, Gemeindebrief). Was in der Gruppe motiviert, kann öffentlich stigmatisieren.
- Bei Auskunftsersuchen: Ranking-Daten sind Teil der gespeicherten Daten und müssen mit ausgegeben werden können.
Pädagogischer Kompass: Das Ranking ist ein Spiel, kein Urteil. Sobald ein Konfi wegen seiner Platzierung nicht mehr kommen will, hat das Spiel seinen Zweck verfehlt – dann abschalten oder umstellen.