Worum geht es?
Wenn Konfis oder Teamende Fotos in Galerien hochladen, erscheinen sie nicht sofort öffentlich – sie landen zuerst in den Freigaben. Sie prüfen und geben frei. So bleibt immer eine erwachsene Person zwischen Upload und Veröffentlichung.

Freigabe-Workflow in drei Schritten
- Öffnen Sie Freigaben in der Verwaltung. Sie sehen alle wartenden Uploads – neueste zuerst.
- Prüfen Sie jedes Foto nach drei Fragen (siehe unten): Einwilligung? Inhalt? Qualität?
- Freigeben oder ablehnen: Freigegebene Fotos erscheinen sofort in der Galerie. Abgelehnte verschwinden – informieren Sie die hochladende Person kurz über den Grund.
Die Drei-Fragen-Prüfung
- Einwilligung? Sind alle erkennbaren Personen fotografiert worden mit Fotoerlaubnis? Bei Zweifel: ablehnen und nachfragen. Lieber ein Foto zu wenig als ein Verstoß zu viel.
- Inhalt? Angemessen und unverfänglich: keine peinlichen Situationen, keine fremden Personen im Hintergrund, keine Kennzeichen/Adressen lesbar, kein Mobbing-Material.
- Qualität? Verwackelt, stockdunkel oder doppelt vorhanden? Ablehnen mit Hinweis („Lad bitte die scharfe Version hoch"). Galerien mit 200 unscharfen Fotos schaut niemand an.
Organisatorisches
- Zeitnah prüfen: Ideal täglich bei laufenden Freizeiten, sonst wöchentlich. Wartende Uploads frustrieren – wer hochlädt, will sein Foto sehen.
- Zuständigkeit klären: Eine Person (oder ein kleines Team) ist für Freigaben verantwortlich – keine Grauzone. Bei Freizeiten: täglich 10 Minuten fest einplanen.
- Abgelehnte begründen: Ein Satz genügt („Leider ohne Fotoerlaubnis von XY – frag ihn bitte erst"). Ohne Begründung wird erneut hochgeladen.
- Widerrufe sofort umsetzen: Zieht eine Familie die Erlaubnis zurück, entfernen Sie betroffene Fotos umgehend – aus Galerie UND Freigaben.
Grundsatz: Freigabe ist Jugendschutz, keine Zensur. Erklären Sie den Konfis einmal, warum geprüft wird – Verständnis schlägt Kontrolle, und die Upload-Qualität steigt von allein.