Worum geht es?
Ihre Gruppen laufen noch über WhatsApp? Der Umzug in die KonfiApp lohnt sich (Datenschutz, Ordnung, kein Nummerntausch) – braucht aber Fingerspitzengefühl.

Warum weg von WhatsApp? Die vier Argumente
- Datenschutz: WhatsApp teilt Telefonnummern und Metadaten mit einem US-Konzern – problematisch bei Minderjährigen. Die KonfiApp läuft auf Servern in Deutschland.
- Kein Nummerntausch: Niemand sieht private Handynummern – weder Konfis untereinander noch Eltern.
- Trennung: Dienstliches und Privates bleiben getrennt. Kein „Pastor um 23 Uhr im Familienchat".
- Ordnung: Termine, Dateien, Anwesenheiten an einem Ort statt in 40 Chat-Verläufen.
Mehr dazu im Artikel Chat statt WhatsApp.
Der Umzug in vier Wochen
Woche 1: Ankündigen. „Ab [Datum] läuft alles über die KonfiApp. Hier warum – und so geht's." Anleitung weitergeben, Fragen sammeln.
Woche 2: Parallelbetrieb. Beide Kanäle laufen, alle wichtigen Infos doppelt. Registrierungsstand täglich prüfen.
Woche 3: Umstellen. Neue Infos nur noch in der KonfiApp, in WhatsApp nur noch Verweis („Steht in der App"). Fehlende persönlich ansprechen.
Woche 4: Abschalten. WhatsApp-Gruppen auf „Nur Admins" stellen oder archivieren mit Abschiedsnotiz („Hier geht es weiter: KonfiApp"). Nicht einfach löschen – Verlauf als Erinnerung lassen.
Mit Skeptikern umgehen
- „Noch eine App?" Verständnis zeigen, Nutzen nennen: Termine, Entschuldigung per Klick, keine 200 Nachrichten am Tag.
- Ältere Eltern: Elternportal im Browser zeigen – keine Installation nötig.
- „Bei WhatsApp war alles gut": Stimmt oft – bis zum ersten Datenschutz-Problem. Freundlich, aber bestimmt bleiben: Der Umzug ist entschieden.
Erfolgsquote: Gemeinden berichten: Nach 4 Wochen sind 90+ Prozent umgezogen, der Rest nach persönlicher Ansprache. Entscheidend ist nicht die Technik, sondern die klare Ansage: „Ab Datum X gilt nur noch die App."
Der nächste Schritt nach dem Umzug: Zettelwirtschaft abschaffen.