Worum geht es?
Nach der Konfirmation verschwinden die meisten – dabei sind sie Ihr bester Teamer-Nachwuchs. Mit etwas Planung bleiben die Richtigen dabei.

Den Übergang gestalten (vor der Konfirmation)
- Ansprechen, nicht hoffen: „Hast du Lust, nach der Konfirmation als Teamer dabei zu sein?" Direkt fragen – die meisten warten darauf.
- Schnuppern anbieten: Vor der Konfirmation bei Aktionen mithelfen (Technik, Kinderprogramm). Niedrige Hürde, hoher Einblick.
- Perspektive zeigen: Was machen Teamer? Einarbeitungs-Plan vorstellen, erfahrene Teamer erzählen lassen.
- Anmelden: Interessierte direkt erfassen (Formular oder Liste) – nach der Konfirmation melden Sie sich.
Nach der Konfirmation (erste 8 Wochen)
- Danke-Feier: Abschlussfest nur für den Jahrgang – mit Ausblick („Ihr seid immer willkommen").
- Kontakt halten: Ehemaligen-Chatgruppe oder Ankündigungskanal – Einladungen zu Festen, Freizeiten, Aktionen.
- Konkrete Angebote: „Hilf beim Sommerfest (2 Stunden)" schlägt „Melde dich, wenn du willst". Klein anfangen.
- Teamer-Ausbildung: Juleica-Kurse, Erste Hilfe, eigene Schulung – Qualifizierung bindet und wertet auf.
Langfristig: Ehemaligen-Arbeit
- Jahrgangs-Treffen: Einladung zum 1-Jährigen („Wo seid ihr jetzt?") – berührend und bindend.
- Aufgaben mit Sinn: Eigene Projekte für Junge (Social Media, Band, Kinderprogramm) statt Hilfsdienste.
- Wertschätzung: Urkunden, Erwähnung im Gottesdienst, Mitbestimmung im Team.
Zahl, die motiviert: Gemeinden mit aktivem Übergang haben deutlich mehr Teamer – und Teamer, die selbst Konfis waren, bleiben am längsten. Investition in Ehemalige ist Investition in Ihre Zukunft.