Worum geht es?
Im Vorstellungsgottesdienst zeigt der Jahrgang, was er gelernt hat – und die Gemeinde lernt ihre Konfis kennen. Meist Pflichttermin und oft ein Höhepunkt im Jahr.

Planung (6–8 Wochen vorher)
- Termin als Pflichttermin anlegen und kommunizieren.
- Thema festlegen: Passend zum Jahrgang (Taufe, Abendmahl, Schöpfung, Gerechtigkeit).
- Dienste einteilen: Lesungen, Fürbitten, Technik, Begrüßung, Musik – Konfis übernehmen echte Aufgaben.
- Ablauf schreiben: Wer macht was, wann, wie lange? Allen Beteiligten geben.
Inhalte mit Konfis erarbeiten (4–2 Wochen vorher)
- Texte vorstellen: Gelernte Lerntexte im Gottesdienst aufsagen – der öffentliche Lohn fürs Üben.
- Fürbitten schreiben: Jeder Konfi formuliert eine – persönlich und berührend. Per Umfrage oder Wortwolke sammeln geht auch.
- Musik wählen: Lieblingslieder der Gruppe einbauen (Band, Playback, Gemeindegesang).
- Proben: Mindestens eine Probe im Kirchenraum – mit Mikrofon, mit Ablauf, mit allen.
Am Tag selbst
- Treffpunkt und Zeit vorher kommunizieren (Erinnerung), Anwesenheit per QR-Code oder Nachtrag erfassen.
- Begrüßung: Gemeinde heißt Konfis willkommen – Applaus, namentliche Nennung, Segen.
- Fotos: Gruppenfoto für Galerie und Gemeindebrief (Einwilligungen beachten!).
Nachbereitung
- In der Gruppe reflektieren: Was war gut? Was war aufregend? (Feedback-Formular)
- Punkte und Abzeichen vergeben – Mitwirkung wird belohnt.
- Presse/Gemeindebrief: Kurzer Bericht mit Foto – Öffentlichkeitsarbeit für Ihre Konfi-Arbeit.
Erfahrung: Der Vorstellungsgottesdienst ist oft der Moment, in dem Eltern zum ersten Mal sehen, was ihre Kinder gelernt haben. Das stärkt die Bindung und motiviert zum Dranbleiben bis zur Konfirmation.